Wem die Zeit bis zum Erscheinen meines 3. Krimis im März zu lang ist, für den habe ich hier eine hoffentlich interessante Empfehlung: Fachwerkmord! Spontan und ausnahmsweise will ich ein paar Gedanken dazu preisgeben, auch wenn es problematisch ist, wenn sich ein Autor über die Arbeit eines anderen äußert, noch dazu, wenn er aus dem gleichen Ort kommt. Man kennt das ja: Kritisiert er das Buch, dann ist er bloß neidisch – lobt er das Werk, heißt es: Ja, ja, so läuft das, lob ich dich, dann lobst du mich! Besser man lässt es also sein, aber ich mache, wie gesagt, eine Ausnahme ...

 

Der Kriminalroman „Fachwerkmord“ von Regine Brühl behandelt ein extrem finsteres Kapitel der Münstereifeler Stadtgeschichte, nämlich die Zeit der Judenverfolgung ab Januar 1935 bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Für ihr Romandebüt hat die Autorin alte Zeitungen studiert und Kontakt zum Stadtarchivar Harald Bongart gehalten – diese Recherchen waren gewiss von Vorteil, denn man spürt als Leser auf fast jeder Seite, dass Brühl eine ganze Menge und zudem Wichtiges zu erzählen hat. Gerade die historischen Rückblicke, meist in Form von gelungen eingefügten Tagebucheintragungen der jungen Jüdin Anna Katz, einer Goldschmiedin, machen den Roman besonders lesenswert und verdeutlichen, dass es auch in dem sonst so beschaulichen Eifelstädtchen nicht anders zugegangen ist, wie an anderen tristen Orten des Deutschen Reiches.

 

Die eigentliche Geschichte spielt aber im heutigen Bad Münstereifel. Die arbeitslos gewordene Buchhändlerin Inga beschließt, in einem leicht heruntergekommenen Fachwerkhaus eine Buchhandlung zu eröffnen. Diese Inga Meyer ist ebenso wie die Familie Katz von der Autorin frei erfunden. Kaum ist der Kaufvertrag unterschrieben, werden die Renovierungsarbeiten durch den Fund menschlicher Überreste unterbrochen … Und schon ist man Zeuge einer turbulenten Geschichte, die von Regine Brühl gekonnt und spannend erzählt wird.

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Ende Oktober 2018 standen meine Krimis "Lesereise in den Tod" und "Zwentibolds Rache" auf den Plätzen 44 und 104 dieser Liste bei LovelyBooks. Auch wenn solche Listen wenig Aussagekraft besitzen, ist es eine schöne Momentaufnahme ...

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