Lidakis erscheint im März 2019:

Nach zwei äußerst erfolgreichen Jahren beim Zweitligisten VfL Bochum wechselt der griechische Fußballprofi Spyros Lidakis in die Bundesliga. Die Blue Stars Bonn haben mit dem Geld asiatischer Investoren fünf Aufstiege in neun Jahren hingelegt. Auch die erste Saison im Oberhaus verlief beachtlich, es kann also weiter aufwärts gehen! Doch es kommt ganz anders: Im DFB-Pokal gibt es nach dem 0:1 gegen den kleinen Ortsrivalen Bonner SC ein frühes Ausscheiden – wenig später sind die Blue Stars Tabellenletzter der Bundesliga. Der sieben Millionen Euro schwere Topstürmer entpuppt sich als größter Flop der Vereinsgeschichte. In der gesamten Hinrunde erzielt er nicht einen einzigen Treffer.
Andreas Mücke lebt wie Spyros Lidakis in Bad Münstereifel. Der Detektiv soll im Auftrag der Blue Stars herausfinden, was im Frühsommer vor dem Vereinswechsel geschehen ist. Mücke fragt sich, ob in diesem Zusammenhang vielleicht auch der Tod eines neulich in der Stadt ermordeten Journalisten eine Rolle spielt. Und was ist mit Nicole, die einen Monat nach der Trennung von Spyros bei einem Unfall ums Leben kam? Mücke sucht nach Hinweisen. Schon bald führen ihn die Spuren auf die griechische Insel Korfu. Während er in Kérkyra und Pélekas wichtige Neuigkeiten erfährt, bahnt sich in Bad Münstereifel weiteres Unheil an …

„Erzähl, was gibt’s Neues in Pélekas?“, fragte Spyros am Telefon.

„Nichts“, meinte Maria.

„Unsinn, es gibt immer etwas Neues!“

„Sag ihm“, rief Angelos ihr zu, „dass es an der Zanzibar nun einen Geldautomaten gibt.“

Manchmal halfen die eigenen Fotos bei den Dialogen. Die Zanzibar mit u. ohne Geldautomat (aufgenommen 2016 u. 2018). In der links gegenüberliegenden Taverne Agnes erfuhr ich, wann genau er eingebaut wurde.

Statt einer weiteren Leseprobe poste ich das Dankeschön:

Efcharisto!

Auch wenn sich der Krimi hoffentlich schnell und gut lesen lässt, steckt doch eine Menge Arbeit darin. Nicht nur das Schreiben kostete Zeit und Energie, sondern auch die Recherche. Da war es schon sehr hilfreich, dass dem Autor kompetente Berater zur Seite standen.

Bedanken möchte ich mich bei Maria Tsoukis, die auf Korfu lebt und mir wirklich alle Fragen über die Insel und Griechenland beantwortet hat. Darüber hinaus gab sie mir viele wertvolle Tipps und Anregungen. Ohne sie hätte ich auch so manchen Bock geschossen, beispielsweise der Panagiota die Kurzform Pana (Windel!) verpasst. Maria Tsoukis hat im Juli einen viel beachteten Insel-Wanderführer veröffentlicht. Ich bin übrigens durch eine Wunderschön-Folge über Korfu auf Maria aufmerksam geworden. Nach bislang drei Besuchen auf der Insel kann auch ich bestätigen, dass Korfu tatsächlich wunderschön ist!

Weiterhin danke ich dem Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Dirk Mazurkiewicz und dem löwenstarken Bonner SC. Der Verein aus der Regionalliga West stand meinem Vorhaben von Anfang an positiv gegenüber, obwohl er einen Bonner Erstligisten vor die Nase gesetzt bekam. Dafür hat dann der DFB-Pokal wieder einmal seine eigenen Gesetze gehabt, nicht wahr …?

Danke auch an Vanessa Hürten von der Frischeküche sowie an Reiner Calmund, denen ich einige Sätze in den Mund legen durfte.

Die holländischen Flüche und Ausdrücke verdanke ich mit korrekter Übersetzung Alexandra Kleijn. Ein Blick auf ihre Seite (buurtaal.de) lohnt sich immer. Fijne groeten uit Bad Münstereifel!

Ebenfalls danke ich meiner Frau Maria fürs mehrmalige Probelesen und ihre Geduld („Nur noch ein Satz, dann komme ich!“) sowie meinem Sohn Daniel mit seinem enormen Fußball-Sachverstand und dem auch sonst kritischen Auge.

Nicht zuletzt möchte ich mich bei meinem Verleger Detlef Knut dafür bedanken, dass er bereits zum dritten Mal meine Hirngespinste zwischen die Buchdeckel presst.